Ergänzende Stellungsnahmen der CENTRAVO AG zu einzelnen Veröffentlichungen:
BernerZeitung 22. Februar 2011: Das Biodiesel-Projekt ist ins Stocken geraten.
Im letzten Abschnitt des Artikels über das Projekt BIODIESEL+ entsteht der Eindruck, dass der Lysser Gemeinderat in seiner Interpellationsantwort die generelle Ansicht vertrete, «dass zwar Dieselkosten gespart werden könnten, dafür aber zusätzliche Wartungskosten entstehen würden, die weit über den Einsparungen liegen.»
Im Text der Interpellationsantwort des Gemeinderates wird dagegen klar, dass sich diese Aussage nicht grundsätzlich auf den Betrieb von Gemeindefahrzeugen mit BIODIESEL+ bezieht, sondern nur auf einen Sonderfall - nämlich auf die Umstellung auf BIODIESEL+-Betrieb eines einzigen Fahrzeugs älteren Baujahrs mit geringer jährlicher Kilometerleistung (Ersatzfahrzeug). Zudem stützt sich die Gemeinde bei ihrer Annahme ausschliesslich auf Angaben des Fahrzeugherstellers (Volvo) und nicht auf Erfahrungswerte aus der Praxis.
Diese Sichtweise des Gemeinderats wurde an der Sitzung des GGR vom 28. Februar 2011 von Gemeinderätin Maja Bühler Gäumann ausführlich erläutert und bestätigt.
Die CENTRAVO/Swiss Ecovalor hält fest, dass aufgrund von umfangreichen Erfahrungen mit der eigenen Fahrzeugflotte im Einsatz von BIODIESEL+ davon auszugehen ist, dass die zusätzlichen Wartungskosten die Einsparungen keinesfalls übersteigen. Zudem bewirkt die im Interpellationstext erwähnte reinigende Wirkung von BIODIESEL+ tendenziell eine Erhöhung der Lebensdauer von älteren Fahrzeugen.
Interpellationsanwort Gemeinderat Lyss «Biodiesel+ für Gemeindefahrzeuge»
DerBund 06. Juli 2007: Centravo will ausbauen
In manchen Medien wurde die SDA-Meldung (Schweizerische Depeschen Agentur) vom 5. Juli verkürzt und damit missverständlich wiedergegeben.
Der Eindruck, dass geplant sei, die CENTRAVO-Produktionsstätten in Zürich und Othmarsingen in Kürze zu schliessen, ist falsch.
Richtig ist, dass mittelfristig - also innerhalb der nächsten 2 bis 4 Jahre - eine Teilverlagerung der Produktion von Tierfutter nach Lyss angestrebt wird. Daher wurde jetzt eine Baueingabe für einen entsprechenden Betriebsausbau in Lyss eingereicht.
Wie sich die Teilverlagerung auf die Beschäftigung in Lyss und Othmarsingen auswirken wird, ist bislang nicht geklärt. Sicher ist, dass die Gesamtzahl der Arbeitsplätze nicht reduziert werden soll.